The CBd
Philipp, Mira et Magica on CBd-2101
Hahnenköpfiger Gott — Hermanubis(?)
9861. — Jaspis, rot-grün. Wohl Form 8. Am Rand und in der Fläche verletzt. Figur in die Verletzung geschnitten. Moderne Silberfassung.
Slg. v. St.
2,25 x 1,75 x 0,3
2./3. Jh. n. Chr.
Nach links steht eine große, gepanzerte männliche Gestalt, die mit der linken Hand einen langen, auch auf der Grundlinie stehenden Palmzweig hält, in der ausgestreckten Rechten einen undeutlichen Gegenstand, vielleicht das Geldsäckchen des Merkur. Genauso undeutlich ist der Kopf, der eher einem Hahnenkopf als dem üblichen Anubiskopf ähnelt, obwohl alles übrige für eine Darstellung des Anubis bzw. Hermanubis spricht. — Großzügig angelegte, mit einfachen Schnitten ausgeführte, etwas hölzerne Darstellung.
In der unteren Hälfte:
IAW
Publ.: Toelken S. 455 Nr. 123. Ausf. Verz. S. 375. A. Procopé-Walter, Arch. Rel. 30, 1933, 34ff. bes. 43, Abb. 5. Pieper 142.
Lit.: Zu diesem Stein Bonner, Amulets 129, der eine Hermanubisdarstellung vermutet. Procopé-Walter a.O. erwägt Fälschung wegen der Inkongruenz der Details. — Verwiesen sei auch auf Delatte-Derchain Nr. 40 (“génie alectorocéphale”) und das fragwürdige Stück Nr. 41. — Zu Hermanubis vgl. hier Kat. Nr. 145 /CBd-2100/. Anubis im Panzer: Wortmann, Mag. Gemmen 68 Nr. 7. — Zur Iao-Formel s.o. S. 22.
 
Last modified: 2015-07-20 16:05:35
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