The CBd
Michel, BM on CBd-652
S. Michel, Die Magischen Gemmen im Britischen Museum, 2001, 157, no. 254.

Heliotrop, poliert. Queroval, beiderseits flach, Rand unregelmäßig nach hinten abgerundet, Kante nach vorn abgeschrägt. An der Kante mehrere Absplisse, mulden-förmige Absplisse auch im Bildfeld der Vs. oben und links. Ringstein.

1,3 x 1,7 x 0,4
3. Jh.n.Chr.
Aus der Sammlung Thomas Burgon (1842) Nr. 46.
Brit. Mus. Inv. G 197, ΕA 56197.

Vs.: Auf einer Grundlinie ein Löwe im Profil nach links schreitend. Die Pranken des Tieres sind verdickt mit Linien gekerbt, der Schwanz schwingt s-förmig nach oben, die Quaste oder ein Schlangenkopf sind nicht angegeben. Die wuchtige Mähne ist mit stacheligen Linien versehen, der Mähnenbart tief bis in die Brust gezogen. Das Löwengesicht zeigt ein geöffnetes Maul mit kugeligem Ober- und flachem Unterkiefer sowie länglicher Nase und großem Auge mit Brauenwulst. Über dem Löwen im freien Feld eine nach oben geöffnete, liegende Mondsichel.

Rs.: Reste einer Inschrift in drei Reihen, durch nachträgliche Begradigung des Randes unvollständig:
Schriftzeichen oder →Charakteres
.. CWCIΒI.
.ΕWΖ..
Die Schriftzeichen der obersten Reihe sind nach M. Smith arabische, die der Reihen darunter griechische Buchstaben.

Ausdrucksvoll ist der Löwe entworfen (Pranken, Mähne), die Details gut ausgeführt (Löwengesicht). Der drahtige Körper ist in seiner Bewegung gut eingefangen, dennoch wirkt der Stein im zu großteiligen Schnitt insgesamt etwas roh.

Lit: 253 /CBd-651/(Lit.).

Vgl.: 253 /CBd-651/(Vgl.), ferner 255 /CBd-653/, 256 /CBd-654/.

 

Last modified: 2015-10-05 21:39:18
Link: cbd.mfab.hu/pandecta/385

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