The CBd
Michel, BM on CBd-113
S. Michel, Die Magischen Gemmen im Britischen Museum, 2001, 263-264, no. 423.

Hämatit, poliert. Hochoval, beiderseits flach, Rand unregelmäßig, nach hinten abgerundet, Kante ebenfalls unregelmäßig, breit und fast gerade. Kleine Absplisse links unten auf der Vs., ein großer auf der Rs. Ringstein.

1,45 x 1,05 x 0,3
3./4. Jh.n.Chr.
Gekauft von Jack Οgden (1986).
Brit. Mus. Inv. G 1986,5-1,38.

Vs.: Grob geschnittener Οuroboros, ein Linienschema aus einer die Bildfläche teilenden Senkrechten und zwei bestimmenden Waagerechten (Chnoubisschlange?). Unten das Uterussymbol als rundliches Oval. Links der Senkrechtkerbe ein Dreieck, rechts davon ein sechsstrahliger Stern.

Rs.: Striche und Linien, Inschriften imitierend. Das doppelt untereinander gesetzte Z könnte ein stilisiertes Chnoubiszeichen sein und zugleich die übliche Abkürzung für Zeus.

Εine extrem aus Chiffren bestehende Bildsprache im Kerbenstil, nur für Εingeweihte verständlich: Oval für Uterus, Triangel für Schutzgottheit, drei Kerben für Astralbezug.

Publ.: MICHEL, AMULETTGEMMEN 387 Anm.15 (erw.).

Lit.: Ζu Uterusamuletten: 350 /CBd-727/(Lit.), 361 /CBd-176/(Lit.).

Vgl.: 417 /CBd-112/(Vgl.)422 /CBd-109/.
Last modified: 2015-07-29 12:05:56
Link: cbd.mfab.hu/pandecta/647

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