The CBd
Michel, BM on CBd-895

S. Michel, Die Magischen Gemmen im Britischen Museum, 2001, 319, no. 536.

Karneol, stark poliert. Queroval, beiderseits leicht konvex, Rand nach hinten abgeschrägt, Kante unregelmäßig nach vorn. Kleine Absplisse an der Kante rundherum und auf der Vs. Ringstein.

1,45 x 1,8 x 0,4
4. Jh.n.Chr.
Gekauft von Jack Ogden (1986).
Brit. Mus. Inv. G 1986,5-1,145.

Vs.: Innerhalb eines gerippt gemusterten Ouroboros, Kopf im Profil nach rechts, →Charakteres und Buchstaben in zwei senkrechten Reihen. Oben rechts:
N
Unten:
ΕΟPF
Die →Buchstabenfolge endet mit einem Zeichen, das dem lateinischen F ähnelt. Lateinische Buchstaben kommen auf den magischen Gemmen mitunter vor, dennoch blieb - trotz der Latinisierung der Bevölkerung - Griechisch die Sprache und Schrift der Magie. Hier dient der Buchstabe als →Charakter.

Rs.: Inschrift in fünf Reihen:
IAΙ
ΕHIOΥΥ
ΗIHΙAHΙ
ΕHIOΥW
HΙH
→Vokalkombination

Lit.: Zu Latein auf magischen Gemmen: 523 /CBd-882/(Lit.).

Vgl.: Zu →Charakteres und Buchstaben im Ouroboros sowie →Vokalkombinationen: 522 /CBd-881/(Vgl.), 534 /CBd-893/(Vgl.), 535 /CBd-894/(Vgl.), ferner 557 /CBd-916/. - Zu lateinischen Buchstaben: Heliotrop AGD IV ΗΑNNOVER 311 Taf. 226, 1716; Grüner Jaspis AGHAGUE 352 Taf. 170, 1106; Hämatit SKOLUDA 76 /CBd-1696/; Gelber Jaspis SLIWA, CIAZΥNSKI COLL. 91f. Taf. 25, 132; Chrysopras PHILIPP, BERLIN 101 Taf. 40, 156 /CBd-2111/; hier 31 /CBd-410/. - Zu gräzisiertem Latein: 26 /CBd-405/, 177 /CBd-575/, 523 /CBd-882/(Vgl.). - Zu lateinischen Inschriften: 281 /CBd-667/(Vgl.).

Last modified: 2016-02-18 01:05:33
Link: cbd.mfab.hu/pandecta/761

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